MINT Forschung für die Kinder des Kinderhaus GuK
Am 17.6.2025 reisten wir in die GARAGE in der Karl-Heine-Straße. Dort fand der diesjährige MINT Machtag zum Thema „Wasserkreislauf“ statt.
Überlegungen wurden gemeinsam besprochen zu: was fällt euch zu Wasser ein, wo kommt Wasser überall vor, wo ist euch Wasser heute schon begegnet usw.
Wir kamen darauf, dass: „Wasser gibt es im Wasserhahn und in der Dusche. In den Pfützen und Seen und Flüssen und Meeren…“
Welche Formen von Wasser kennt ihr denn noch? Wurde gefragt: genau, es gibt flüssig, fest und dampfförmig.
Richtig: Wenn es regnet kommt das Wasser aus den Wolken, aber wie kommt denn das Wasser in die Wolken?
Genau: Die Sonne lässt ganz viel Wasser aus den Ozeanen verdampfen.
Ein Versuch verdeutlicht das: Wir lassen Wasser in die Luft verdampfen, jeder bekommt einen Löffel mit ein paar Tropfen Wasser, das ersetzt jetzt den Ozean. Die Kerze ersetzt die Wärme der Sonne. „Was ist jetzt gerade passiert? Wer kann es beschreiben?“ Erst ist nichts passiert, dann kamen kleine Bläschen, geraucht hat es auch ein bisschen, nein das war der Dampf vom Wasser. Das Wasser wurde immer weniger und am Löffel ist jetzt alles Schwarz.
Wer hat denn schonmal Regenwasser gekostet? Wer hat denn schonmal Meerwasser gekostet? Wo ist also das Salz hin?
Ein zweiter Versuch: Wir lassen jetzt salziges Ozean-Wasser in die Luft verdampfen (selbe Vorgänge wie beim 1. Versuch) Was ist jetzt gerade passiert? Wer kann es beschreiben? „Da ist doch was Weißes auf dem Löffel“ Genau, was kann das denn sein? Kostet es doch mal. „Das schmeckt salzig“, „Es ist Salz!“
Genau, aber warum bleibt das Salz auf dem Löffel? „Die Salzteilchen halten sich aneinander fest und bleiben unten, die Wasserteilchen sind alleine in der Luft und die fliegen dann hoch.“
Gut: Jetzt wisst ihr also woher das Regenwasser kommt, warum der Regen nicht salzig ist und wohin das Regenwasser fließt.
Es ist also ein ewiger „Kreislauf“ der „Wasserkreislauf“.
Ein weiters Angebot hieß: Wir erstellen uns ein „Garten im Glas“.
Dafür benötigen wir:
• Glas (je größer, desto besser)
• kleine Steine
• Granulat
• Papier
• Moos
• Erde
• Kohle
• eine kleine Pflanze (Farn)
• Sprühflasche
• Luftballon
Das Glas mit Steinen füllen (so viel, dass der Boden bedeckt ist). Dies dient dazu, dass die Wurzeln nicht auf den Boden gelangen.
Anschließend die Kohle (zB. Grillkohle) auf die Steine geben. Die Kohle vorher mit einem Mörser zerkleinern.
Danach ein kreisrundes Papier (Durchmesser des Glases) auf die Kohleschicht legen. Auf dieses Papier Erde geben.
Auf die Schicht Erde kommt eine Schicht Moos und darauf eine kleine Pflanze. Dabei darauf achten, dass die Wurzel der Pflanze mit dem Moss „verbunden“ ist-
Bevor das Glas „verschlossen“ wird, wird die Pflanze mit Wasser besprüht.
Es müssen sich nun in der nächsten Zeit Wassertropfen am oberen Rand des Glases bilden.
Ist die Pflanze total nass, beginnt sie zu faulen. Ist die Pflanze zu feucht, muss man das Glass nochmals öffnen, damit das Wasser verdunsten kann. Beginnt die Pflanze braun zu werden, dann nochmals einsprühen.
Mit einem Ballon wird das Glas verschlossen. Dafür den oberen Teil des Ballons abschneiden und über den Rand stülpen.
Was passiert? Warum muss die Pflanze nicht gegossen werden?
Das Wasser sammelt sich am oberen Rand des Glases. Es verdunstet und tropft wieder auf die Pflanze und die Moosschicht. Durch diesen stetigen Kreislauf muss die Pflanze nicht gegossen werden.